von 1850 bis 1854
Die Geschichte von 1850 bis 1854
Am 23. September 1850 wurden innerhalb der staatlich verordneten Separation
(Flächenzusammenlegung – d.A.) alle über Jahrhunderte bestehenden Verpflichtungen
der Bauern gegenüber den Junkern aufgehoben.
Das Land wurde neu vermessen und anteilmäßig an den Nuthaer Junker und die Bauern verteilt.
Dem Gutsherrn blieben 474 Morgen Acker und Wiese.
Durch Tausch mit dem Herzog von Dessau und Zukauf eines Bauernhofes sowie von
der Nutha’schen Mühle vergrößerte sich der Betrieb später auf 600 Morgen Acker und
400 Morgen Wald.
Da es immer noch keinen Gutshof gab, verpachtete der Junker seinen Anteil für weitere
sieben Jahre an die Bauern.
Nun sollte aber der Guthof endlich auf seinen jetzigen Standort entstehen.
Wahrscheinlich errichtete man zuerst eine Ziegelei; denn es wird ein Brennmeister erwähnt.
Der Baubeginn verzögerte sich dann aber aus Geldmangel von Jahr zu Jahr.